Was genau ist ein Abrisscontainer?
Ein Abrisscontainer ist ein robuster Großbehälter, der speziell für Abbruchmaterial von Gebäuden und Bauwerken bereitgestellt wird. Stellen Sie sich eine riesige, extrem stabile Schubkarre vor, die direkt vor Ihrer Baustelle steht. In diese Schubkarre werfen Sie alles, was beim Abreißen von Wänden, Decken und Böden anfällt. Der Entsorger holt den vollen Behälter ab und bringt das Material zu einer Sortieranlage oder Deponie.
Im Unterschied zu einem gewöhnlichen Müllcontainer ist ein Container für Abrissarbeiten für schwere Lasten ausgelegt. Betonbrocken, Ziegelsteine und Fliesenreste wiegen deutlich mehr als normaler Hausmüll. Deshalb bestehen solche Entsorgungsbehälter aus dickem Stahl und verfügen über verstärkte Seitenwände. Das Fassungsvolumen reicht dabei von wenigen Kubikmetern für kleine Rückbauprojekte bis hin zu 30 Kubikmetern und mehr für den Komplettabriss ganzer Gebäude.
Der Abrisscontainer gehört zur Kategorie der Baucontainer und ist ein fester Bestandteil professioneller Entsorgungslösungen für Bauprojekte und Renovierungen. Ohne ihn wäre eine geordnete Abfallentsorgung auf den meisten Baustellen schlicht unmöglich. Er bildet damit das Rückgrat jeder gut geplanten Abbruchmaßnahme.
Das Wichtigste in Kürze
- Ein Abrisscontainer nimmt schweres Abbruchmaterial wie Beton, Ziegel und Mörtel auf.
- Die Größe richtet sich nach dem Umfang Ihres Projekts – von 3 m³ bis über 30 m³.
- Reine Abfallsorten (zum Beispiel nur Bauschutt) sind günstiger als gemischte Abfälle.
- Für die Aufstellung auf öffentlichem Grund benötigen Sie eine Stellgenehmigung.
- Die Mietdauer beträgt üblicherweise ein bis zwei Wochen, lässt sich aber verlängern.
Welche Abfälle dürfen in den Container für Abbrucharbeiten?
Nicht alles, was bei einem Abriss anfällt, darf in denselben Behälter. Das klingt zunächst umständlich, hat aber einen guten Grund: Verschiedene Materialien werden unterschiedlich recycelt. Je sauberer Sie trennen, desto geringer fallen die Entsorgungskosten aus. Das Prinzip ist ähnlich wie beim Mülltrennen zu Hause – nur in deutlich größerem Maßstab.
Reiner Bauschutt
Bauschutt ist das häufigste Material bei Abrissarbeiten. Dazu zählen Ziegel, Klinker, Fliesen, Keramik, Mörtel, Putz und Porenbeton. All diese Stoffe bestehen aus mineralischen Bestandteilen und lassen sich hervorragend recyceln. Aus altem Bauschutt entsteht zum Beispiel neues Schottermaterial für den Straßenbau. Ein reiner Bauschuttcontainer hat die Abfallschlüsselnummer AVV 170107 und ist die wirtschaftlichste Variante für Ihren Abriss.
Wichtig dabei: In einen reinen Bauschuttbehälter dürfen weder Holz noch Kunststoff oder Tapeten gelangen. Selbst kleine Mengen Fremdmaterial können dazu führen, dass der gesamte Containerinhalt als Baumischabfall eingestuft wird. Das verteuert die Entsorgung spürbar.
Beton und Stahlbeton
Bei größeren Abbruchvorhaben fallen oft tonnenschwere Betonteile an. Bewehrter Beton enthält Stahleinlagen, die vor dem Recycling herausgetrennt werden müssen. Deshalb gibt es für Beton eigene Container. Unbewehrter Beton, Betonbruch und Estrich gehören ebenfalls in diese Kategorie. Wer eine Garage oder einen Keller abreißt, braucht meistens einen separaten Behälter speziell für Betonabfälle.
Baumischabfall
In der Realität ist eine sortenreine Trennung nicht immer möglich. Wenn beim Rückbau einer Wand Putz, Holzlatten, Kabel und Fliesen gleichzeitig herunterkommen, landen diese Materialien zusammen im Container. Das nennt sich Baumischabfall. Man unterscheidet zwischen leichtem Baumischabfall, der viel Holz und Kunststoff enthält, und schwerem Baumischabfall mit hohem Stein- und Betonanteil. Die Entsorgungskosten liegen hier höher als bei sortenreinem Material, weshalb sich eine zumindest grobe Vorsortierung fast immer lohnt.
Gefährliche Stoffe – ein eigenes Thema
Asbest, teerhaltige Dachpappe oder bleihaltige Farben dürfen niemals in einen gewöhnlichen Abbruchcontainer. Diese Materialien sind gesundheitsgefährdend und unterliegen strengen Vorschriften. Für Asbest gibt es spezielle Big Bags oder luftdicht verschließbare Container. Falls Sie bei Ihrem Abrissprojekt auf verdächtige Materialien stoßen, lassen Sie diese unbedingt vor dem Abriss durch einen Fachmann analysieren. ARS Abfallrecyclingsysteme berät Sie hierzu gern und bietet auch die Entsorgung gefährlicher Abfälle als Entsorgungsfachbetrieb an.
Die richtige Containergröße für Ihr Abrissprojekt
Eine der häufigsten Fragen lautet: Wie groß muss der Behälter sein? Die Antwort hängt von zwei Faktoren ab – dem Volumen des anfallenden Materials und dessen Gewicht. Stellen Sie sich vor, Sie packen einen Koffer für den Urlaub. Ein Koffer kann voll sein, bevor er zu schwer wird, oder schwer, bevor er voll ist. Genauso funktioniert es beim Abrisscontainer: Manche Abfälle sind leicht und sperrig, andere klein und extrem schwer.
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Containergröße |
Typisches Einsatzgebiet beim Abriss |
Ungefähres Maximalgewicht |
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3 m³ |
Einzelne Innenwand, Badezimmerfliesen |
ca. 4–5 Tonnen |
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5 m³ |
Kleiner Anbau, Entkernung eines Raums |
ca. 7–8 Tonnen |
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7 m³ |
Garagenabriss, mehrere Räume entkernen |
ca. 9–10 Tonnen |
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10 m³ |
Teilabriss, Dachsanierung mit Abbruch |
ca. 12 Tonnen |
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12 m³ |
Größerer Rückbau, Komplettsanierung |
ca. 10–12 Tonnen |
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20–40 m³ |
Komplettabriss von Gebäuden |
nach Vereinbarung |
Bei mittleren Abrissprojekten – etwa der Entkernung einer ganzen Etage oder dem Rückbau eines Nebengebäudes – hat sich der 12 m³ Absetzcontainer als besonders praxistauglich erwiesen. Er bietet genug Volumen für umfangreiche Abbrucharbeiten, lässt sich aber noch problemlos von einem Standard-Absetzfahrzeug transportieren. Dadurch bleibt die Logistik unkompliziert, selbst in engeren Berliner Seitenstraßen.
Für den Komplettabriss ganzer Häuser kommen Abrollcontainer mit 20 m³ oder mehr zum Einsatz. Diese größeren Systeme setzen allerdings eine breitere Zufahrt und einen stabilen Untergrund voraus. Wenn Sie unsicher sind, welche Größe die richtige ist, hilft Ihnen das Team von ARS Abfallrecyclingsysteme bei einer schnellen Einschätzung per Telefon oder E-Mail.
Wo wird der Abbruchcontainer aufgestellt?
Bevor der Container geliefert wird, brauchen Sie einen geeigneten Stellplatz. Das klingt simpel, ist in der Praxis aber einer der häufigsten Stolpersteine. Die Aufstellung erfolgt entweder auf Ihrem Privatgrundstück oder auf öffentlichem Straßenland. Beide Varianten haben eigene Anforderungen.
Aufstellung auf Privatgrund
Wenn der Behälter auf Ihrer Einfahrt, Ihrem Hof oder Ihrem Grundstück steht, brauchen Sie in der Regel keine Genehmigung. Achten Sie darauf, dass der Untergrund tragfähig und eben ist. Ein mit Bauschutt beladener Container kann leicht zehn Tonnen und mehr wiegen. Weicher Rasen, Pflasterflächen mit Hohlräumen oder Schotterwege kommen da schnell an ihre Grenzen. Idealerweise steht der Behälter auf einer asphaltierten oder betonierten Fläche.
Prüfen Sie außerdem die Zufahrt: Das Lieferfahrzeug benötigt mindestens drei Meter Durchfahrtsbreite und eine Höhe von etwa vier Metern. Überhängende Äste, niedrige Tordurchfahrten oder parkende Autos können die Anlieferung blockieren. Messen Sie den Zugang lieber einmal zu viel als einmal zu wenig.
Aufstellung auf öffentlichem Grund
Steht kein Privatgrundstück zur Verfügung, kommt der Abrisscontainer auf die Straße oder den Gehweg. Dafür müssen Sie beim zuständigen Bezirksamt eine Sondernutzungserlaubnis beantragen. In Berlin kann das je nach Bezirk einige Tage dauern. Planen Sie diesen Vorlauf in Ihren Zeitplan ein. Zusätzlich benötigen Sie häufig eine Halteverbotszone, damit der Stellplatz am Liefertag auch wirklich frei ist. ARS Abfallrecyclingsysteme unterstützt Sie bei der Beantragung und kennt die Abläufe in allen Berliner Bezirken.
Kurz-Checkliste: Stellplatz vorbereiten
- Tragfähiger, ebener Untergrund vorhanden?
- Zufahrt mindestens 3 Meter breit und 4 Meter hoch?
- Keine parkenden Fahrzeuge im Weg?
- Bei öffentlichem Grund: Genehmigung beantragt?
- Halteverbotszone eingerichtet (falls nötig)?
So läuft die Bestellung eines Abrisscontainers ab – Schritt für Schritt
Viele Menschen bestellen zum ersten Mal einen Container und wissen nicht, was auf sie zukommt. Der Ablauf ist jedoch unkomplizierter, als Sie vielleicht denken. Hier erfahren Sie den gesamten Prozess von Anfang bis Ende.
Schritt 1: Abfallart und Menge einschätzen
Überlegen Sie zunächst, welches Material beim Abriss anfällt. Handelt es sich hauptsächlich um Ziegel und Beton? Oder kommt ein Mix aus Holz, Putz, Dämmstoffen und Metall zusammen? Die Art des Abfalls bestimmt, welchen Containertyp Sie brauchen. Gleichzeitig schätzen Sie das Volumen ab. Eine Faustregel: Eine abgerissene Mauerwerkswand von zehn Quadratmetern ergibt ungefähr ein bis zwei Kubikmeter Bauschutt – je nach Wandstärke und Material.
Schritt 2: Container bestellen
Rufen Sie an, schreiben Sie eine E-Mail oder nutzen Sie die Online-Bestellung. Geben Sie dabei an: gewünschte Containergröße, Abfallart, Stellplatzadresse und Liefertermin. Falls Sie sich bei der Größe unsicher sind, beschreiben Sie einfach Ihr Vorhaben. Die Berater von ARS Abfallrecyclingsysteme empfehlen Ihnen dann die passende Lösung. Bei mittelgroßen Abrissvorhaben fällt die Empfehlung häufig auf den 12 m³ Absetzcontainer, weil er ein gutes Verhältnis aus Fassungsvermögen und Transportfähigkeit bietet.
Schritt 3: Container befüllen
Nach der Lieferung steht der Behälter auf Ihrer Baustelle bereit. Befüllen Sie ihn gleichmäßig und achten Sie darauf, dass das Material die Oberkante nicht überragt. Überfüllte Container dürfen aus Sicherheitsgründen nicht transportiert werden. Das Transportfahrzeug hebt den Behälter nämlich an, und herausfallende Brocken gefährden den Straßenverkehr. Verteilen Sie schwere Stücke wie Betonteile möglichst gleichmäßig auf dem Boden des Containers und schichten Sie leichteres Material darüber.
Schritt 4: Abholung und Entsorgung
Sobald der Container voll ist oder Sie Ihre Arbeiten abgeschlossen haben, melden Sie die Abholung. Je nach Vereinbarung erfolgt sie innerhalb von 24 Stunden. Alternativ können Sie auch einen Tauschservice nutzen: Der volle Behälter wird abgeholt und gleichzeitig ein leerer bereitgestellt. Das ist besonders bei längeren Abrissprojekten sinnvoll, bei denen mehrere Containerladungen anfallen. Nach der Abholung erhalten Sie einen Wiegebeleg, der das exakte Gewicht Ihres Abfalls dokumentiert.
Was kostet ein Abrisscontainer in Berlin?
Die Kosten setzen sich aus mehreren Bausteinen zusammen. Das Gesamtbild zu verstehen, hilft Ihnen dabei, böse Überraschungen auf der Rechnung zu vermeiden. Denken Sie an die Kosten wie an ein Restaurantmenü: Es gibt einen Grundpreis (die Miete), einen Hauptgang (die Entsorgungskosten) und mögliche Extras (Zusatzleistungen).
Mietkosten
Die Containermiete deckt die Bereitstellung, Lieferung und Abholung ab. Übliche Mietzeiten betragen ein bis zwei Wochen. Für diese Zeitspanne ist die Miete in der Regel im Pauschalpreis enthalten. Brauchen Sie den Behälter länger, fallen Tages- oder Wochenaufschläge an. Bei Langzeitprojekten lohnt sich eine Monatsmiete, die im Verhältnis günstiger ausfällt.
Entsorgungsgebühren
Den größten Kostenblock bildet die eigentliche Entsorgung. Hier zahlen Sie entweder nach Gewicht (Preis pro Tonne) oder nach Volumen (Pauschalpreis für eine bestimmte Containergröße). Reiner Bauschutt liegt am unteren Ende der Preisskala. Baumischabfall kostet deutlich mehr. Am teuersten wird es bei schadstoffbelasteten Stoffen wie Asbest oder teerhaltiger Dachpappe. Dadurch lohnt sich die saubere Trennung Ihrer Abbruchmaterialien nicht nur ökologisch, sondern auch finanziell.
Mögliche Zusatzkosten
- Stellgenehmigung für öffentlichen Grund (Gebühr des Bezirksamts)
- Expresslieferung am selben Tag oder am Wochenende
- Wartezeiten bei der Anlieferung oder Abholung
- Zuschlag für Überfüllung oder falsche Abfallsorten im Container
Ein konkretes Preisangebot erhalten Sie am schnellsten, wenn Sie Abfallart, geschätzte Menge und den gewünschten Stellzeitraum nennen. Dadurch kann ARS Abfallrecyclingsysteme Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot berechnen, statt nur ungefähre Richtwerte zu nennen.
Der Zusammenhang zwischen Abrisscontainer und Abbrucharbeiten
Ein Container für den Abriss ist immer nur ein Teil des Gesamtprozesses. Genauso wie ein Koffer zum Reisen gehört, gehört der Entsorgungsbehälter zu den Abbrucharbeiten. Beides muss aufeinander abgestimmt sein. Wenn Sie beispielsweise eine Entkernung planen, bei der Innenwände, Deckenverkleidungen und Böden entfernt werden, fallen verschiedene Abfallarten gleichzeitig an. Hier kann es sinnvoll sein, zwei kleinere Container statt eines großen zu bestellen – einen für mineralischen Bauschutt und einen für Baumischabfall.
ARS Abfallrecyclingsysteme bietet neben der reinen Containerstellung auch begleitende Abrissarbeiten an. Das umfasst den Teilabriss einzelner Gebäudeteile, die komplette Entkernung bis hin zum vollständigen Rückbau ganzer Bauwerke. Der Vorteil: Abbruch und Entsorgung kommen aus einer Hand. Dadurch entfallen Abstimmungsprobleme zwischen verschiedenen Firmen, und die Gesamtkosten lassen sich besser planen.
Auch die Materiallieferung nach dem Abriss ist ein verwandtes Thema. Nachdem der alte Anbau beseitigt ist, brauchen Sie vielleicht Recycling-Schotter als Unterbau für eine neue Zufahrt oder Mutterboden für die Gartengestaltung. Solche Materialien können oft mit demselben Logistiknetzwerk angeliefert werden, das auch Ihre Container transportiert. So schließt sich der Kreislauf von der Entsorgung bis zum Neuaufbau.
Häufige Anfängerfehler bei der Container-Bestellung für Abrissprojekte
Wer zum ersten Mal einen Abbruchcontainer bestellt, tappt leicht in typische Fallen. Die gute Nachricht: Die meisten Fehler lassen sich mit ein wenig Vorbereitung vermeiden. Hier sind die fünf häufigsten Irrtümer und wie Sie sie umgehen.
Fehler 1: Zu kleinen Container bestellt
Die Menge an Abbruchmaterial wird regelmäßig unterschätzt. Was in einer Wand steckt, wirkt kompakt. Sobald es herausgebrochen auf dem Boden liegt, nimmt es deutlich mehr Raum ein. Rechnen Sie lieber eine Nummer größer. Ein 12 m³ Absetzcontainer kostet in der Miete nur wenig mehr als ein 10-m³-Modell, bietet aber 20 Prozent mehr Volumen. Die Mehrkosten für die nächste Größe sind fast immer geringer als die Kosten für eine zweite Anlieferung.
Fehler 2: Verschiedene Abfallarten gemischt
Wer Bauschutt, Holz und Dämmstoffe in einen einzigen Behälter wirft, zahlt den höchsten Entsorgungspreis für den gesamten Inhalt. Selbst kleine Mengen Mineralwolle in einem Bauschuttcontainer machen aus günstigem Bauschutt teuren Baumischabfall. Sortieren Sie direkt auf der Baustelle vor, soweit dies möglich ist.
Fehler 3: Genehmigung vergessen
Der Container steht planmäßig auf der Straße – doch ohne Sondernutzungserlaubnis droht ein Bußgeld. In Berlin bearbeiten manche Bezirke Anträge innerhalb weniger Tage, andere brauchen bis zu zwei Wochen. Beginnen Sie die Beantragung deshalb gleichzeitig mit der Planung Ihres Abrissvorhabens.
Fehler 4: Container überfüllt
Material, das über die Oberkante hinausragt, muss vor dem Transport entfernt werden. Das kostet Zeit und häufig auch Geld, wenn der Fahrer die Ladung erst manuell abräumen muss. Befüllen Sie den Behälter daher nur bis zur markierten Ladekante. Schwere Brocken verteilen Sie gleichmäßig, um eine einseitige Belastung zu vermeiden.
Fehler 5: Keine Vorplanung der Stellfläche
Am Tag der Lieferung stellt sich heraus, dass die Zufahrt zu eng oder der Boden zu weich ist. Der Container kann nicht platziert werden, das Fahrzeug fährt wieder ab, und Sie zahlen eine Leerfahrt. Messen Sie Zufahrt und Stellfläche im Voraus, und räumen Sie alle Hindernisse beiseite. So geht die Anlieferung reibungslos.
Besondere Aspekte bei Abrissprojekten in Berlin
Berlin hat als Großstadt eigene Herausforderungen für die Containerlogistik. Enge Hinterhöfe in Altbauquartieren, Baustellen in Halteverbotszonen und wechselnde Bezirksregelungen gehören zum Alltag. Wer in Berlin einen Container für Abrissarbeiten benötigt, profitiert von einem Anbieter, der die lokalen Gegebenheiten kennt.
ARS Abfallrecyclingsysteme ist als zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb in ganz Berlin und im Berliner Umland aktiv. Die Flotte umfasst verschiedene Fahrzeugtypen: Absetzfahrzeuge für kleinere und mittlere Container sowie Abrollfahrzeuge für die großen Behälter ab 15 Kubikmeter. Dadurch kann das Unternehmen flexibel auf unterschiedliche Baustellen reagieren – ob Kreuzberger Hinterhof oder Großbaustelle am Stadtrand.
Ein weiterer Vorteil in der Region: Kurze Wege zu den Sortier- und Recyclinganlagen. Je kürzer der Transportweg, desto geringer der Transportkostenanteil an Ihrer Rechnung. In Berlin befinden sich mehrere Aufbereitungsanlagen, die Bauschutt und Beton zu Recyclingmaterial verarbeiten. Das senkt die Kosten und schont gleichzeitig natürliche Ressourcen.
Welche Unterlagen und Nachweise erhalten Sie?
Bei der Entsorgung von Abbruchmaterialien spielen Dokumentation und Nachweispflichten eine wichtige Rolle. Auch wenn Sie als privater Bauherr weniger Auflagen haben als ein Gewerbebetrieb, sollten Sie bestimmte Unterlagen aufbewahren. Sie schützen Sie im Zweifelsfall vor Rückfragen – etwa durch Behörden oder den Käufer Ihrer Immobilie.
- Wiegebeleg: Dokumentiert das Gewicht des abtransportierten Materials.
- Übernahmeschein: Bestätigt, dass der Entsorgungsfachbetrieb Ihren Abfall ordnungsgemäß übernommen hat.
- Entsorgungsnachweis: Bescheinigt die fachgerechte Verwertung oder Beseitigung Ihres Abfalls.
- Rechnung: Listet alle Positionen einzeln auf – Miete, Entsorgung, eventuelle Extras.
Bei gefährlichen Abfällen wie Asbest oder schadstoffbelasteten Baustoffen sind die Nachweispflichten strenger. Hier verlangt das Kreislaufwirtschaftsgesetz eine elektronische Nachweisführung mit Begleitscheinen. Als Entsorgungsfachbetrieb kümmert sich ARS Abfallrecyclingsysteme um die vollständige Dokumentation und stellt Ihnen alle erforderlichen Unterlagen bereit.
Praxis-Checkliste: Abrisscontainer richtig nutzen
Diese Checkliste fasst alle wichtigen Schritte zusammen und hilft Ihnen, Ihr Abrissprojekt strukturiert anzugehen. Drucken Sie sich die Liste aus und haken Sie jeden Punkt ab, sobald er erledigt ist.
- Abbruchvorhaben definieren: Was wird abgerissen? Welche Materialien fallen an?
- Auf Schadstoffe prüfen: Gibt es Asbest, PAK-belastete Dachpappe oder andere Gefahrstoffe?
- Abfallmenge schätzen: Lieber großzügig kalkulieren als zu knapp.
- Containertyp und -größe wählen: Rein Bauschutt oder Baumisch? Absetzcontainer oder Abrollcontainer?
- Stellplatz prüfen: Zufahrt, Untergrund und Platz messen.
- Genehmigung beantragen (falls öffentlicher Grund).
- Container bestellen – Liefertermin, Abfallart und Adresse angeben.
- Baustelle vorbereiten: Stellplatz freiräumen, Zufahrt sichern.
- Container gleichmäßig befüllen, Oberkante nicht überschreiten.
- Abholung melden und Wiegebeleg sowie Entsorgungsnachweis aufbewahren.
Zusammenfassung: Die wichtigsten Punkte auf einen Blick
Ein Abrisscontainer ist Ihre zentrale Entsorgungslösung bei jedem Abbruch-, Rückbau- oder Entkernungsprojekt. Von der kleinen Badezimmersanierung bis zum Komplettabriss eines Gebäudes sorgt der richtige Behälter dafür, dass Ihr Abbruchmaterial sicher und gesetzeskonform entsorgt wird. Hier sind die fünf wichtigsten Erkenntnisse aus diesem Ratgeber.
- Abfallsortierung spart Geld: Reiner Bauschutt ist günstiger als Baumischabfall. Trennen Sie an der Baustelle so sauber wie möglich.
- Die Containergröße richtig wählen: Schätzen Sie eher großzügig. Ein zweiter Anlauf kostet mehr als die nächste Containergröße.
- Stellplatz und Genehmigung frühzeitig klären: Besonders in Berlin brauchen Sie Vorlauf für die Sondernutzungserlaubnis.
- Gefährliche Stoffe separat behandeln: Asbest, teerhaltige Dachpappe und schadstoffhaltige Materialien gehören in Spezialbehälter.
- Dokumentation aufbewahren: Wiegebelege und Entsorgungsnachweise schützen Sie bei behördlichen Rückfragen.
Ihre nächsten Schritte
Wenn Ihr Abrissprojekt in Berlin oder im Berliner Umland ansteht, kontaktieren Sie ARS Abfallrecyclingsysteme für ein individuelles Angebot. Beschreiben Sie Ihr Vorhaben, und das erfahrene Team empfiehlt Ihnen die passende Containergröße und Abfallkategorie. Bei Bedarf profitieren Sie auch von Zusatzleistungen wie dem Selbstlader-Service für schwer zugängliche Baustellen, der Beantragung von Stellgenehmigungen oder der Durchführung der Abrissarbeiten selbst.
Sie möchten sich weiter informieren? Dann lesen Sie unsere Ratgeber zu verwandten Themen wie Bauschuttentsorgung, Baumischabfall richtig trennen oder Containergrößen im Vergleich. Je besser Sie vorbereitet sind, desto reibungsloser verläuft Ihr Abrissprojekt – und desto mehr Zeit und Geld sparen Sie dabei.
Für weitere Anfragen oder ein persönliches Angebot können Sie uns gerne per Email oder telefonisch kontaktieren